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15.12.2021
Neue pinfa-Broschüre über innovativen Brandschutz im Verkehrswesen
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Intumeszenz-Flammschutzsysteme

Wirkprinzipien: Ausbildung einer voluminösen, isolierenden Schutzschicht durch Verkohlung und gleichzeitiges Aufschäumen

Intumeszierende Systeme blähen zu Schäumen auf. Man nutzt sie, um brennbare Materialien wie Kunststoffe oder Holz, aber auch Stahl, der bei erhöhter Temperatur seine Festigkeit einbüßt, gegen die Einwirkung von Wärme und Feuer zu schützen.

Grundsätzlich setzten sich Intumeszenz-Flammschutzsysteme wie folgt zusammen:
1. "Kohle"-Spender (z.B. Polyalkohole)
2. Säurespender (z.B. Ammoniumpolyphosphat)
3. Treibmittel (z.B. Melamin)


Vorgänge des Intumeszenz-Mechanismus:


1. Erweichen des Binders/Polymers (z.B. Polypropylen)


2. Freisetzung einer anorganischen Säure (z.B. Ammoniumpolyphosphat)


3. Verkohlung, z.B. von Polyalkoholen


4. Gasbildung durch das Treibmittel (z.B. Melamin)


5. Aufschäumen des Gemisches


6. Verfestigung durch Vernetzungsreaktionen

Dieses Bild unten zeigt, wie die aufgeschäumte Schicht am Ende aussieht. In diesem Fall ist die Beschichtung von 1 mm auf ca. 100 mm aufgeschäumt.