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» News-Archiv

01.08.2016
Der erste pinfa Workshop in China bestätigt Interesse an halogenfreien Flammschutzmitteln
Im Juni 2016 kamen mehr als 250 Teilnehmer au
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02.11.2015
1`st International Asia-Oceania Symposium on Fire Safety Materials Science and Engineering (AOFSM’1 2015)
Das erste International Asia-Oceania Symposium on
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19.10.2015
Europäische Tests zum Brandverhalten von Kabeln im Bauwesen und CE-Zeichen
Im Rahmen der Bauproduktenrichtlinie (nun Bauprodu
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02.09.2015
Elektrische Brände und Brandschutzanforderungen für E&E Geräte
In einer statistischen Übersicht von NFPA[1]
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04.08.2015
prEN 16733: Entwurf einer Norm zur Prüfung und Klassifizierung der Neigung eines Bauprodukts zum kontinuierlichen Schwelen
Das Glimmen und Schwelen von Bauprodukten hat seit
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15.07.2015
15. Konferenz über „Fire Retardancy and Protection of Materials”
Die 15. Konferenz über „Fire Retardancy
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Phosphor

Wirkprinzipien: Bildung einer festen, verkohlten Oberflächenschicht aus Phosphorverbindungen und in bestimmten Fällen Unterbrechung der Radikalkettenmechanismen des Verbrennungsprozesses in der Gasphase.

Phosphorhaltige Flammschutzmittel wirken vor allem in der festen Phase des Kunststoffes. Durch thermische Zersetzung wird das Flammschutzmittel in Phosphorsäure umgewandelt, die in der festen Phase dem pyrolysierenden Substrat Wasser entzieht.


Es folgt die Ausbildung einer Schutzschicht durch die gebildete Polyphosphorsäure und durch Verkohlung. Die Schutzschicht besteht aus interpenetrierenden Netzwerken aus Kohlenstoff und Phosphoroxiden, die den Kunststoff schützt.


Bestimmte phosphorhaltige Flammschutzmittel wie z.B. Metallphosphinate können auch in der Gasphase durch Bildung von P und PO Radikalen wirken, indem sie den Radikalkettenmechanismus des Verbrennungsprozesses unterbrechen.


Wichtige phosphorhaltige Flammschutzmittel sind:

Resorcindiphosphorsäuretetraphenylester (RDP) wird hauptsächlich zur Brandschutzausrüstung von PC/ABS eingesetzt.


Triarylphosphate werden in einer Vielzahl von Anwendungen in Thermoplasten verwendet


Metallphosphinate finden zunehmend Anwendung in glasfaserverstärkten Polyamiden und Polybutylenterephthalat.


9,10-Dihydro-9-oxa-10-phosphaphenanthren-10-oxid (DOPO) und seine Derivate werden in Polyesterfasern und zunehmend in Epoxidharzen für gedruckte Schaltungen eingesetzt.


Trischlorpropylphosphat (TCPP) wird hauptsächlich in Polyurethan Weichschaum verwendet.


Ammoniumpolyphosphat (APP) wird bevorzugt in intumeszierenden Einstellungen, Polypropylen und Duroplasten wie ungesättigte Polyester als Flammschutzmittel eingesetzt.


Roter Phosphor wird meist in Polyamid verwendet.